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Marge im Waschsalon: typische Spanne und Kalkulation

Wer im Bereich Waschsalon kalkuliert, fragt sich früher oder später, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Die kurze Antwort: Die Brutto-Handelsspanne bewegt sich hier typischerweise zwischen 60 und 80 Prozent, die Netto-Umsatzrendite zwischen 8 und 25 Prozent. Diese Werte sind Orientierungsbereiche aus öffentlichen Quellen und betrieblicher Praxis, keine amtlichen Festwerte. Wichtiger als die Zahl ist das Verständnis, warum sie so liegt.

Warum die Marge im Waschsalon so liegt

Der Waschsalon ist ein Fixkostengeschäft mit wenig Personal. Nach Deckung von Miete und Maschinenabschreibung ist die Grenzmarge jeder Wäsche hoch.

Die wichtigsten Kostentreiber

Maschineninvestition und Abschreibung, Wasser und Energie, Miete und Wartung.

Rechenbeispiel

Ein typischer Fall pro Waschgang: Bei einem Einkauf von 1,20 Euro netto und einem Verkaufspreis von 4,50 Euro netto ergibt sich eine Rohmarge von 73,3 Prozent. Das ist die Spanne auf der Warenebene, bevor Personal, Miete und Energie abgezogen sind. Genau diese Differenz zwischen Rohmarge und Nettomarge ist im Waschsalon entscheidend.

Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.

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Häufige Fragen

Warum ist die Grenzmarge hoch?

Die Hauptkosten sind fix. Jeder zusätzliche Waschgang verursacht nur Wasser und Energie.

Was ist die größte Investition?

Die Maschinen und deren Wartung.

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