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Marge im Amazon FBA: typische Spanne und Kalkulation

Wer im Bereich Amazon FBA kalkuliert, fragt sich früher oder später, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Die kurze Antwort: Die Brutto-Handelsspanne bewegt sich hier typischerweise zwischen 40 und 65 Prozent, die Netto-Umsatzrendite zwischen 5 und 20 Prozent. Diese Werte sind Orientierungsbereiche aus öffentlichen Quellen und betrieblicher Praxis, keine amtlichen Festwerte. Wichtiger als die Zahl ist das Verständnis, warum sie so liegt.

Warum die Marge im Amazon FBA so liegt

Bei Amazon FBA frisst die Plattform einen großen Teil der Spanne: Verkaufsprovision, Fulfillment und Werbung summieren sich. Erst nach allen Amazon-Gebühren zeigt sich die echte Marge.

Die wichtigsten Kostentreiber

Amazon-Verkaufsgebühr, FBA-Lager- und Versandgebühren, PPC-Werbung und Retouren.

Rechenbeispiel

Ein typischer Fall pro Produkt: Bei einem Einkauf von 6,00 Euro netto und einem Verkaufspreis von 24,99 Euro netto ergibt sich eine Rohmarge von 76 Prozent. Das ist die Spanne auf der Warenebene, bevor Personal, Miete und Energie abgezogen sind. Genau diese Differenz zwischen Rohmarge und Nettomarge ist im Amazon FBA entscheidend.

Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.

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Häufige Fragen

Welche Amazon-Gebühren mindern die Marge?

Verkaufsprovision (meist 15 %), FBA-Versand- und Lagergebühren sowie PPC-Werbekosten. Zusammen sind das schnell 40 % und mehr.

Wie kalkuliert man FBA richtig?

Alle Amazon-Gebühren und einen Werbeanteil vom Verkaufspreis abziehen, erst dann die Marge auf den Resterlös rechnen.

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