E-Commerce
Marge bei Print-on-Demand: typische Spanne und Kalkulation
Wer bei Print-on-Demand kalkuliert, will wissen, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Als grobe Orientierung gilt hier eine Marge (Handelsspanne, also Rohertrag geteilt durch den Netto-Verkaufspreis) von etwa 25 bis 45 Prozent. Gemessen als Aufschlag auf den Einkauf entspricht das etwa 33 bis 82 Prozent. Nach allen Kosten bleibt als Umsatzrendite meist nur ein Bruchteil davon, grob 5 bis 25 Prozent des Umsatzes.
Diese Werte sind eine redaktionelle Einschätzung zur groben Orientierung. Es gibt dafür keine amtliche Statistik und keine Einzelquelle je Branche. Betriebe weichen je nach Standort, Sortiment und Größe deutlich ab.
Warum die Marge bei Print-on-Demand so liegt
Print-on-Demand vermeidet Lagerrisiko, hat aber hohe Stückkosten ohne Mengenvorteil. Die Marge entsteht über Design-Mehrwert und gezieltes Marketing.
Die wichtigsten Kostentreiber
Druck- und Produktkosten pro Stück, Plattformgebühren, Marketing und kein Mengenrabatt.
Rechenbeispiel
Ein typischer Fall pro T-Shirt: Bei einem Einkauf von 16,20 Euro netto und einem Verkaufspreis von 24,90 Euro netto bleiben 8,70 Euro Rohertrag. Das ergibt eine Marge von 34,9 Prozent, als Aufschlag auf den Einkauf 54 Prozent. Davon müssen noch Personal, Miete und Energie bezahlt werden. Genau diese Differenz zwischen Marge und Umsatzrendite ist bei Print-on-Demand entscheidend.
Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.
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Häufige Fragen
Warum sind die Stückkosten bei POD so hoch?
Jedes Teil wird einzeln gedruckt, es gibt keinen Mengenrabatt. Die Marge kommt aus dem Designwert.
Wo liegt der Vorteil?
Kein Lager, kein Vorabkapital und kein Abverkaufsrisiko. Ideal für Designs mit ungewisser Nachfrage.
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