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Marge im Dropshipping: typische Spanne und Kalkulation

Wer im Bereich Dropshipping kalkuliert, fragt sich früher oder später, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Die kurze Antwort: Die Brutto-Handelsspanne bewegt sich hier typischerweise zwischen 20 und 40 Prozent, die Netto-Umsatzrendite zwischen 3 und 15 Prozent. Diese Werte sind Orientierungsbereiche aus öffentlichen Quellen und betrieblicher Praxis, keine amtlichen Festwerte. Wichtiger als die Zahl ist das Verständnis, warum sie so liegt.

Warum die Marge im Dropshipping so liegt

Dropshipping spart Lagerkosten, hat aber niedrige Spannen und hohe Werbekosten. Da kein eigenes Lager existiert, entscheidet die Effizienz der Werbung über Gewinn oder Verlust.

Die wichtigsten Kostentreiber

Hohe Werbekosten, lange Lieferzeiten und Retourenrisiko, geringe Einkaufsmacht und Plattformgebühren.

Rechenbeispiel

Ein typischer Fall pro Bestellung: Bei einem Einkauf von 9,00 Euro netto und einem Verkaufspreis von 24,90 Euro netto ergibt sich eine Rohmarge von 63,9 Prozent. Das ist die Spanne auf der Warenebene, bevor Personal, Miete und Energie abgezogen sind. Genau diese Differenz zwischen Rohmarge und Nettomarge ist im Dropshipping entscheidend.

Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.

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Häufige Fragen

Warum ist Dropshipping margenschwach?

Geringe Einkaufsmacht und hohe Werbekosten drücken die Spanne. Ohne effiziente Werbung bleibt kaum etwas übrig.

Was ist der größte Kostenblock?

Das Marketing. Da das Produkt austauschbar ist, entscheiden die Werbekosten pro Bestellung über die Marge.

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