E-Commerce
Marge im Shopify-Shop: typische Spanne und Kalkulation
Wer im Shopify-Shop kalkuliert, will wissen, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Als grobe Orientierung gilt hier eine Marge (Handelsspanne, also Rohertrag geteilt durch den Netto-Verkaufspreis) von etwa 40 bis 60 Prozent. Gemessen als Aufschlag auf den Einkauf entspricht das etwa 67 bis 150 Prozent. Nach allen Kosten bleibt als Umsatzrendite meist nur ein Bruchteil davon, grob 3 bis 15 Prozent des Umsatzes.
Diese Werte sind eine redaktionelle Einschätzung zur groben Orientierung. Es gibt dafür keine amtliche Statistik und keine Einzelquelle je Branche. Betriebe weichen je nach Standort, Sortiment und Größe deutlich ab.
Warum die Marge im Shopify-Shop so liegt
Der eigene Shopify-Shop gibt volle Preishoheit, verlagert aber die Kosten auf Marketing und Tools. Ohne eigene Reichweite ist Werbung der dominierende Margenfaktor.
Die wichtigsten Kostentreiber
Shopify-Abo und Transaktionsgebühren, App-Kosten, Marketing, Versand und Retouren.
Rechenbeispiel
Ein typischer Fall pro Bestellung: Bei einem Einkauf von 19,50 Euro netto und einem Verkaufspreis von 39,00 Euro netto bleiben 19,50 Euro Rohertrag. Das ergibt eine Marge von 50 Prozent, als Aufschlag auf den Einkauf 100 Prozent. Davon müssen noch Personal, Miete und Energie bezahlt werden. Genau diese Differenz zwischen Marge und Umsatzrendite ist im Shopify-Shop entscheidend.
Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.
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Häufige Fragen
Welche laufenden Kosten hat ein Shopify-Shop?
Monatsabo, Transaktionsgebühren, kostenpflichtige Apps und vor allem Marketing zur Reichweitengewinnung.
Was ist der Vorteil gegenüber Marktplätzen?
Volle Preis- und Markenhoheit. Der Nachteil: Reichweite muss teuer selbst aufgebaut werden.
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