Dienstleistung
Marge in der Textilreinigung: typische Spanne und Kalkulation
Wer in der Textilreinigung kalkuliert, will wissen, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Als grobe Orientierung gilt hier eine Marge (Handelsspanne, also Rohertrag geteilt durch den Netto-Verkaufspreis) von etwa 70 bis 85 Prozent. Gemessen als Aufschlag auf den Einkauf entspricht das etwa 233 bis 567 Prozent. Nach allen Kosten bleibt als Umsatzrendite meist nur ein Bruchteil davon, grob 5 bis 15 Prozent des Umsatzes.
Diese Werte sind eine redaktionelle Einschätzung zur groben Orientierung. Es gibt dafür keine amtliche Statistik und keine Einzelquelle je Branche. Betriebe weichen je nach Standort, Sortiment und Größe deutlich ab.
Warum die Marge in der Textilreinigung so liegt
Die Reinigung verkauft Service mit geringem Materialeinsatz. Energie und Personal sind die Hauptkosten, Express- und Spezialreinigung heben die Marge.
Die wichtigsten Kostentreiber
Energie und Reinigungsmittel, Maschinen, Personal und Annahmestellen.
Rechenbeispiel
Ein typischer Fall pro Teil: Bei einem Einkauf von 1,50 Euro netto und einem Verkaufspreis von 9,90 Euro netto bleiben 8,40 Euro Rohertrag. Das ergibt eine Marge von 84,8 Prozent, als Aufschlag auf den Einkauf 560 Prozent. Davon müssen noch Personal, Miete und Energie bezahlt werden. Genau diese Differenz zwischen Marge und Umsatzrendite ist in der Textilreinigung entscheidend.
Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.
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Häufige Fragen
Was kostet in der Textilreinigung am meisten?
Energie für die Maschinen und Personal an Annahme und Anlage.
Wie verbessert man die Marge in der Textilreinigung?
Über Express-Service, Spezial- und Lederreinigung mit höheren Preisen.
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