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Marge im Gebäudereinigung: typische Spanne und Kalkulation

Wer im Bereich Gebäudereinigung kalkuliert, fragt sich früher oder später, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Die kurze Antwort: Die Brutto-Handelsspanne bewegt sich hier typischerweise zwischen 55 und 75 Prozent, die Netto-Umsatzrendite zwischen 4 und 12 Prozent. Diese Werte sind Orientierungsbereiche aus öffentlichen Quellen und betrieblicher Praxis, keine amtlichen Festwerte. Wichtiger als die Zahl ist das Verständnis, warum sie so liegt.

Warum die Marge im Gebäudereinigung so liegt

Die Gebäudereinigung ist ein reines Personalgeschäft mit dünnem Materialeinsatz. Effiziente Tourenplanung und Auslastung entscheiden über die Marge.

Die wichtigsten Kostentreiber

Personalkosten als Hauptfaktor, Anfahrt, Material und Auslastung der Reinigungskräfte.

Rechenbeispiel

Ein typischer Fall pro Stunde: Bei einem Einkauf von 0,00 Euro netto und einem Verkaufspreis von 32,00 Euro netto ergibt sich eine Rohmarge von 100 Prozent. Das ist die Spanne auf der Warenebene, bevor Personal, Miete und Energie abgezogen sind. Genau diese Differenz zwischen Rohmarge und Nettomarge ist im Gebäudereinigung entscheidend.

Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.

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Häufige Fragen

Was ist der größte Kostenblock?

Die Personalkosten. Material und Geräte sind im Vergleich gering.

Wie steigert man die Marge?

Durch dichte Tourenplanung, wenig Leerfahrten und langfristige Objektverträge.

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