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Marge im Umzugsunternehmen: typische Spanne und Kalkulation
Wer im Umzugsunternehmen kalkuliert, will wissen, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Als grobe Orientierung gilt hier eine Marge (Handelsspanne, also Rohertrag geteilt durch den Netto-Verkaufspreis) von etwa 50 bis 68 Prozent. Gemessen als Aufschlag auf die direkten Kosten entspricht das etwa 100 bis 213 Prozent. Nach allen Kosten bleibt als Umsatzrendite meist nur ein Bruchteil davon, grob 5 bis 15 Prozent des Umsatzes.
Diese Werte sind eine redaktionelle Einschätzung zur groben Orientierung. Es gibt dafür keine amtliche Statistik und keine Einzelquelle je Branche. Betriebe weichen je nach Standort, Sortiment und Größe deutlich ab.
Warum die Marge im Umzugsunternehmen so liegt
Der Umzug verkauft Arbeitszeit und Logistik. Personal und Fahrzeuge sind die Hauptkosten, Spitzen zum Monats- und Quartalsende prägen die Auslastung.
Die wichtigsten Kostentreiber
Personal, Fahrzeuge und Sprit, Versicherung gegen Transportschäden und Saisonschwankungen.
Rechenbeispiel
Ein Dienstleister kauft hier keine Ware ein. Gerechnet wird deshalb mit den direkt zurechenbaren Kosten für Fremdleistungen und Material, ohne die eigenen Löhne. Ein Beispiel pro Mannstunde: Bei 15,00 Euro Fremdleistungen und Material und einem Verkaufspreis von 45,00 Euro netto bleiben 30,00 Euro Rohertrag. Das ergibt eine Marge von 66,7 Prozent. Wie viel davon übrig bleibt, hängt davon ab, wie hoch Lohn, Miete und Verwaltung ausfallen.
Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.
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Häufige Fragen
Wann ist die Auslastung am höchsten?
Zu Monats- und Quartalsenden sowie im Sommer. Dazwischen drohen Leerzeiten.
Was muss eingepreist werden?
Fahrzeit, Versicherung gegen Schäden und ein Risikozuschlag für Spitzenlast.
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