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Marge bei der Autovermietung: typische Spanne und Kalkulation
Wer bei der Autovermietung kalkuliert, will wissen, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Als grobe Orientierung gilt hier eine Marge (Handelsspanne, also Rohertrag geteilt durch den Netto-Verkaufspreis) von etwa 40 bis 65 Prozent. Gemessen als Aufschlag auf den Einkauf entspricht das etwa 67 bis 186 Prozent. Nach allen Kosten bleibt als Umsatzrendite meist nur ein Bruchteil davon, grob 5 bis 18 Prozent des Umsatzes.
Diese Werte sind eine redaktionelle Einschätzung zur groben Orientierung. Es gibt dafür keine amtliche Statistik und keine Einzelquelle je Branche. Betriebe weichen je nach Standort, Sortiment und Größe deutlich ab.
Warum die Marge bei der Autovermietung so liegt
Die Vermietung lebt von der Flottenauslastung. Abschreibung und Restwertrisiko der Fahrzeuge sind der dominierende Kostenfaktor, Standtage kosten direkt Marge.
Die wichtigsten Kostentreiber
Fahrzeugabschreibung und Restwertrisiko, Versicherung, Wartung und Auslastung der Flotte.
Rechenbeispiel
Ein typischer Fall pro Miettag: Bei einem Einkauf von 25,00 Euro netto und einem Verkaufspreis von 59,00 Euro netto bleiben 34,00 Euro Rohertrag. Das ergibt eine Marge von 57,6 Prozent, als Aufschlag auf den Einkauf 136 Prozent. Davon müssen noch Personal, Miete und Energie bezahlt werden. Genau diese Differenz zwischen Marge und Umsatzrendite ist bei der Autovermietung entscheidend.
Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.
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Häufige Fragen
Was entscheidet über die Marge?
Die Auslastung der Flotte und der Wiederverkaufswert der Fahrzeuge.
Was ist das größte Risiko bei der Autovermietung?
Restwertverluste und Standtage ohne Vermietung bei laufenden Fixkosten.
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