Handwerk

Marge im Kfz-Werkstatt: typische Spanne und Kalkulation

Wer im Bereich Kfz-Werkstatt kalkuliert, fragt sich früher oder später, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Die kurze Antwort: Die Brutto-Handelsspanne bewegt sich hier typischerweise zwischen 40 und 60 Prozent, die Netto-Umsatzrendite zwischen 3 und 10 Prozent. Diese Werte sind Orientierungsbereiche aus öffentlichen Quellen und betrieblicher Praxis, keine amtlichen Festwerte. Wichtiger als die Zahl ist das Verständnis, warum sie so liegt.

Warum die Marge im Kfz-Werkstatt so liegt

Die Werkstatt verdient an Arbeitszeit und am Ersatzteilaufschlag. Investitionen in Diagnosetechnik und Schulung sind hoch, der Stundensatz muss das tragen.

Die wichtigsten Kostentreiber

Teurer Stundensatz versus freie Werkstätten, Ersatzteilmarge, Diagnosetechnik und Schulungen.

Rechenbeispiel

Ein typischer Fall pro Inspektion: Bei einem Einkauf von 95,00 Euro netto und einem Verkaufspreis von 320,00 Euro netto ergibt sich eine Rohmarge von 70,3 Prozent. Das ist die Spanne auf der Warenebene, bevor Personal, Miete und Energie abgezogen sind. Genau diese Differenz zwischen Rohmarge und Nettomarge ist im Kfz-Werkstatt entscheidend.

Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.

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Häufige Fragen

Woran verdient eine Kfz-Werkstatt?

Am Stundenverrechnungssatz für Arbeit und am Aufschlag auf Ersatzteile. Beides zusammen ergibt die Marge.

Was kostet besonders viel?

Diagnosetechnik, Hebebühnen, Spezialwerkzeug und regelmäßige Schulungen des Personals.

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