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Marge im Reisebüro: typische Spanne und Kalkulation

Wer im Bereich Reisebüro kalkuliert, fragt sich früher oder später, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Die kurze Antwort: Die Brutto-Handelsspanne bewegt sich hier typischerweise zwischen 8 und 15 Prozent, die Netto-Umsatzrendite zwischen 2 und 8 Prozent. Diese Werte sind Orientierungsbereiche aus öffentlichen Quellen und betrieblicher Praxis, keine amtlichen Festwerte. Wichtiger als die Zahl ist das Verständnis, warum sie so liegt.

Warum die Marge im Reisebüro so liegt

Das Reisebüro verdient an Provisionen der Veranstalter, die durch Onlinebuchung unter Druck stehen. Beratung kostet Zeit, die nur bei Buchung vergütet wird.

Die wichtigsten Kostentreiber

Provisionsbasiertes Geschäft, Online-Konkurrenz, Personal und Beratungsaufwand ohne Buchungsgarantie.

Rechenbeispiel

Ein typischer Fall pro Buchungsprovision: Bei einem Einkauf von 0,00 Euro netto und einem Verkaufspreis von 90,00 Euro netto ergibt sich eine Rohmarge von 100 Prozent. Das ist die Spanne auf der Warenebene, bevor Personal, Miete und Energie abgezogen sind. Genau diese Differenz zwischen Rohmarge und Nettomarge ist im Reisebüro entscheidend.

Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.

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Häufige Fragen

Wie verdient ein Reisebüro?

Über Provisionen der Veranstalter und teils Servicegebühren. Reine Beratung ohne Buchung bringt nichts.

Was ist die größte Herausforderung?

Die direkte Onlinebuchung, die Provisionen und Kundenfrequenz reduziert.

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