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Marge im Immobilienmakler: typische Spanne und Kalkulation
Wer im Bereich Immobilienmakler kalkuliert, fragt sich früher oder später, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Die kurze Antwort: Die Brutto-Handelsspanne bewegt sich hier typischerweise zwischen 70 und 90 Prozent, die Netto-Umsatzrendite zwischen 15 und 40 Prozent. Diese Werte sind Orientierungsbereiche aus öffentlichen Quellen und betrieblicher Praxis, keine amtlichen Festwerte. Wichtiger als die Zahl ist das Verständnis, warum sie so liegt.
Warum die Marge im Immobilienmakler so liegt
Die Maklercourtage ist hoch und hat geringe variable Kosten. Das Risiko liegt in der Akquise: Viel unbezahlte Arbeit fällt an, bis ein Abschluss zustande kommt.
Die wichtigsten Kostentreiber
Akquise und Marketing, lange Vorlaufzeiten ohne Erfolg, Personal und Bürokosten.
Rechenbeispiel
Ein typischer Fall pro Vermittlung: Bei einem Einkauf von 0,00 Euro netto und einem Verkaufspreis von 14.000,00 Euro netto ergibt sich eine Rohmarge von 100 Prozent. Das ist die Spanne auf der Warenebene, bevor Personal, Miete und Energie abgezogen sind. Genau diese Differenz zwischen Rohmarge und Nettomarge ist im Immobilienmakler entscheidend.
Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.
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Häufige Fragen
Warum sind Maklermargen hoch?
Die Provision ist hoch und die variablen Kosten gering. Der Aufwand steckt in der erfolgsabhängigen Akquise.
Was ist das Hauptrisiko?
Erfolglose Vermarktungen. Arbeit, die nicht zum Abschluss führt, wird nicht vergütet.
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