Gesundheit
Marge im Physiotherapiepraxis: typische Spanne und Kalkulation
Wer im Bereich Physiotherapiepraxis kalkuliert, fragt sich früher oder später, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Die kurze Antwort: Die Brutto-Handelsspanne bewegt sich hier typischerweise zwischen 70 und 88 Prozent, die Netto-Umsatzrendite zwischen 5 und 15 Prozent. Diese Werte sind Orientierungsbereiche aus öffentlichen Quellen und betrieblicher Praxis, keine amtlichen Festwerte. Wichtiger als die Zahl ist das Verständnis, warum sie so liegt.
Warum die Marge im Physiotherapiepraxis so liegt
Die Physiopraxis verkauft Behandlungszeit mit geringem Materialeinsatz. Die festen Kassensätze begrenzen den Preis nach oben, Selbstzahlerleistungen heben die Marge.
Die wichtigsten Kostentreiber
Personalkosten der Therapeuten, feste Kassensätze, Raum- und Gerätekosten sowie Verwaltung.
Rechenbeispiel
Ein typischer Fall pro Behandlung: Bei einem Einkauf von 2,00 Euro netto und einem Verkaufspreis von 25,00 Euro netto ergibt sich eine Rohmarge von 92 Prozent. Das ist die Spanne auf der Warenebene, bevor Personal, Miete und Energie abgezogen sind. Genau diese Differenz zwischen Rohmarge und Nettomarge ist im Physiotherapiepraxis entscheidend.
Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.
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Häufige Fragen
Was begrenzt die Marge in der Physiotherapie?
Die festen Vergütungssätze der Krankenkassen. Sie geben den Preis für viele Leistungen vor.
Wie steigert man die Marge?
Über Selbstzahler- und Präventionsangebote, die frei kalkuliert werden können.
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