Dienstleistung

Marge im Kosmetikstudio: typische Spanne und Kalkulation

Wer im Kosmetikstudio kalkuliert, will wissen, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Als grobe Orientierung gilt hier eine Marge (Handelsspanne, also Rohertrag geteilt durch den Netto-Verkaufspreis) von etwa 75 bis 90 Prozent. Gemessen als Aufschlag auf den Einkauf entspricht das etwa 300 bis 900 Prozent. Nach allen Kosten bleibt als Umsatzrendite meist nur ein Bruchteil davon, grob 5 bis 15 Prozent des Umsatzes.

Diese Werte sind eine redaktionelle Einschätzung zur groben Orientierung. Es gibt dafür keine amtliche Statistik und keine Einzelquelle je Branche. Betriebe weichen je nach Standort, Sortiment und Größe deutlich ab.

Warum die Marge im Kosmetikstudio so liegt

Behandlungen sind reine Dienstleistung mit hoher Spanne. Der Produktverkauf ergänzt das Geschäft, Geräteinvestitionen und Auslastung bestimmen die Rendite.

Die wichtigsten Kostentreiber

Personal, Gerätekosten für Behandlungen, Miete und Verbrauchsmaterial.

Rechenbeispiel

Ein typischer Fall pro Behandlung: Bei einem Einkauf von 8,00 Euro netto und einem Verkaufspreis von 65,00 Euro netto bleiben 57,00 Euro Rohertrag. Das ergibt eine Marge von 87,7 Prozent, als Aufschlag auf den Einkauf 713 Prozent. Davon müssen noch Personal, Miete und Energie bezahlt werden. Genau diese Differenz zwischen Marge und Umsatzrendite ist im Kosmetikstudio entscheidend.

Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.

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Häufige Fragen

Wie verdient ein Kosmetikstudio zusätzlich?

Über den Verkauf hochwertiger Pflegeprodukte mit guter Handelsspanne ergänzend zur Behandlung.

Was sind die Hauptkosten im Kosmetikstudio?

Personal, Miete und die Abschreibung der Behandlungsgeräte.

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