Handwerk
Marge im Metallbau / Schlosserei: typische Spanne und Kalkulation
Wer im Bereich Metallbau / Schlosserei kalkuliert, fragt sich früher oder später, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Die kurze Antwort: Die Brutto-Handelsspanne bewegt sich hier typischerweise zwischen 45 und 62 Prozent, die Netto-Umsatzrendite zwischen 5 und 13 Prozent. Diese Werte sind Orientierungsbereiche aus öffentlichen Quellen und betrieblicher Praxis, keine amtlichen Festwerte. Wichtiger als die Zahl ist das Verständnis, warum sie so liegt.
Warum die Marge im Metallbau / Schlosserei so liegt
Metallbau verbindet Materialhandel mit individueller Konstruktion. Die hohe Wertschöpfung steckt in Planung, Fertigung und Montage.
Die wichtigsten Kostentreiber
Metallpreise, Maschinen, Schweiß- und Montagearbeit sowie Konstruktionsaufwand.
Rechenbeispiel
Ein typischer Fall pro Geländer: Bei einem Einkauf von 700,00 Euro netto und einem Verkaufspreis von 2.200,00 Euro netto ergibt sich eine Rohmarge von 68,2 Prozent. Das ist die Spanne auf der Warenebene, bevor Personal, Miete und Energie abgezogen sind. Genau diese Differenz zwischen Rohmarge und Nettomarge ist im Metallbau / Schlosserei entscheidend.
Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.
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Häufige Fragen
Was prägt die Marge im Metallbau?
Die Konstruktions- und Fertigungsleistung. Material ist Durchlaufposten mit moderatem Aufschlag.
Was kostet viel?
Maschinen, Werkstatt und qualifiziertes Personal.
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