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Marge im SHK-Betrieb: typische Spanne und Kalkulation
Wer im Bereich SHK-Betrieb kalkuliert, fragt sich früher oder später, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Die kurze Antwort: Die Brutto-Handelsspanne bewegt sich hier typischerweise zwischen 45 und 60 Prozent, die Netto-Umsatzrendite zwischen 5 und 12 Prozent. Diese Werte sind Orientierungsbereiche aus öffentlichen Quellen und betrieblicher Praxis, keine amtlichen Festwerte. Wichtiger als die Zahl ist das Verständnis, warum sie so liegt.
Warum die Marge im SHK-Betrieb so liegt
Sanitär, Heizung und Klima haben einen hohen Materialanteil mit moderater Spanne plus margenstarke Arbeitsleistung. Notdienst und Wartungsverträge stabilisieren die Auslastung.
Die wichtigsten Kostentreiber
Hoher Materialanteil bei Anlagen, Fachpersonal, Notdienst, Lagerhaltung von Ersatzteilen.
Rechenbeispiel
Ein typischer Fall pro Heizungsanlage: Bei einem Einkauf von 3.200,00 Euro netto und einem Verkaufspreis von 6.500,00 Euro netto ergibt sich eine Rohmarge von 50,8 Prozent. Das ist die Spanne auf der Warenebene, bevor Personal, Miete und Energie abgezogen sind. Genau diese Differenz zwischen Rohmarge und Nettomarge ist im SHK-Betrieb entscheidend.
Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.
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Häufige Fragen
Warum ist der Materialanteil im SHK so hoch?
Anlagen wie Heizungen kosten viel im Einkauf. Die prozentuale Spanne darauf ist moderat, die Arbeitsleistung trägt die Marge.
Was bringt Wartungsverträge?
Sie sichern wiederkehrende, planbare Umsätze mit guter Marge und glätten die Auslastung.
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