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Marge im Hotel: typische Spanne und Kalkulation

Wer im Bereich Hotel kalkuliert, fragt sich früher oder später, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Die kurze Antwort: Die Brutto-Handelsspanne bewegt sich hier typischerweise zwischen 70 und 90 Prozent, die Netto-Umsatzrendite zwischen 5 und 20 Prozent. Diese Werte sind Orientierungsbereiche aus öffentlichen Quellen und betrieblicher Praxis, keine amtlichen Festwerte. Wichtiger als die Zahl ist das Verständnis, warum sie so liegt.

Warum die Marge im Hotel so liegt

Das Hotel ist ein Fixkostengeschäft mit hoher Grenzmarge pro Zimmer. Auslastung und Portalprovisionen sind die entscheidenden Stellschrauben.

Die wichtigsten Kostentreiber

Hohe Fixkosten für Immobilie und Personal, Auslastung, Buchungsportal-Provisionen und Saison.

Rechenbeispiel

Ein typischer Fall pro Zimmernacht: Bei einem Einkauf von 18,00 Euro netto und einem Verkaufspreis von 99,00 Euro netto ergibt sich eine Rohmarge von 81,8 Prozent. Das ist die Spanne auf der Warenebene, bevor Personal, Miete und Energie abgezogen sind. Genau diese Differenz zwischen Rohmarge und Nettomarge ist im Hotel entscheidend.

Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.

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Häufige Fragen

Warum ist die Auslastung so wichtig?

Die Fixkosten laufen unabhängig von der Belegung. Jedes belegte Zimmer über dem Break-even ist hochprofitabel.

Was drückt die Marge?

Provisionen der Buchungsportale von oft 15 bis 20 % pro Buchung.

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