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Marge im Hotel: typische Spanne und Kalkulation
Wer im Hotel kalkuliert, will wissen, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Als grobe Orientierung gilt hier eine Marge (Handelsspanne, also Rohertrag geteilt durch den Netto-Verkaufspreis) von etwa 70 bis 90 Prozent. Gemessen als Aufschlag auf den Einkauf entspricht das etwa 233 bis 900 Prozent. Nach allen Kosten bleibt als Umsatzrendite meist nur ein Bruchteil davon, grob 5 bis 20 Prozent des Umsatzes.
Diese Werte sind eine redaktionelle Einschätzung zur groben Orientierung. Es gibt dafür keine amtliche Statistik und keine Einzelquelle je Branche. Betriebe weichen je nach Standort, Sortiment und Größe deutlich ab.
Warum die Marge im Hotel so liegt
Das Hotel ist ein Fixkostengeschäft mit hoher Grenzmarge pro Zimmer. Auslastung und Portalprovisionen sind die entscheidenden Stellschrauben.
Die wichtigsten Kostentreiber
Hohe Fixkosten für Immobilie und Personal, Auslastung, Buchungsportal-Provisionen und Saison.
Rechenbeispiel
Ein typischer Fall pro Zimmernacht: Bei einem Einkauf von 18,00 Euro netto und einem Verkaufspreis von 99,00 Euro netto bleiben 81,00 Euro Rohertrag. Das ergibt eine Marge von 81,8 Prozent, als Aufschlag auf den Einkauf 450 Prozent. Davon müssen noch Personal, Miete und Energie bezahlt werden. Genau diese Differenz zwischen Marge und Umsatzrendite ist im Hotel entscheidend.
Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.
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Häufige Fragen
Warum ist die Auslastung so wichtig?
Die Fixkosten laufen unabhängig von der Belegung. Jedes belegte Zimmer über dem Break-even ist hochprofitabel.
Was drückt die Marge im Hotel?
Provisionen der Buchungsportale von oft 15 bis 20 % pro Buchung.
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