Handwerk
Marge im Garten- und Landschaftsbau: typische Spanne und Kalkulation
Wer im Garten- und Landschaftsbau kalkuliert, will wissen, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Als grobe Orientierung gilt hier eine Marge (Handelsspanne, also Rohertrag geteilt durch den Netto-Verkaufspreis) von etwa 45 bis 60 Prozent. Gemessen als Aufschlag auf den Einkauf entspricht das etwa 82 bis 150 Prozent. Nach allen Kosten bleibt als Umsatzrendite meist nur ein Bruchteil davon, grob 4 bis 12 Prozent des Umsatzes.
Diese Werte sind eine redaktionelle Einschätzung zur groben Orientierung. Es gibt dafür keine amtliche Statistik und keine Einzelquelle je Branche. Betriebe weichen je nach Standort, Sortiment und Größe deutlich ab.
Warum die Marge im Garten- und Landschaftsbau so liegt
Der GaLaBau kombiniert Materialhandel mit Arbeitsleistung. Maschineneinsatz und Saisonalität bestimmen die Marge, Pflegeverträge sorgen für stetige Auslastung.
Die wichtigsten Kostentreiber
Maschinen und deren Transport, Pflanzen- und Materialkosten, Witterung und saisonale Auslastung.
Rechenbeispiel
Ein typischer Fall pro Gartenprojekt: Bei einem Einkauf von 2.200,00 Euro netto und einem Verkaufspreis von 5.400,00 Euro netto bleiben 3.200,00 Euro Rohertrag. Das ergibt eine Marge von 59,3 Prozent, als Aufschlag auf den Einkauf 145 Prozent. Davon müssen noch Personal, Miete und Energie bezahlt werden. Genau diese Differenz zwischen Marge und Umsatzrendite ist im Garten- und Landschaftsbau entscheidend.
Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.
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Häufige Fragen
Wie wichtig sind Pflegeverträge?
Sehr. Sie liefern wiederkehrende Umsätze und glätten die stark saisonale Auslastung des Neubaugeschäfts.
Was drückt die Marge im Garten- und Landschaftsbau?
Maschinentransport, Witterungsausfälle und schwankende Pflanzenpreise.
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