Großhandel

Marge im Elektrogroßhandel: typische Spanne und Kalkulation

Wer im Bereich Elektrogroßhandel kalkuliert, fragt sich früher oder später, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Die kurze Antwort: Die Brutto-Handelsspanne bewegt sich hier typischerweise zwischen 12 und 25 Prozent, die Netto-Umsatzrendite zwischen 2 und 6 Prozent. Diese Werte sind Orientierungsbereiche aus öffentlichen Quellen und betrieblicher Praxis, keine amtlichen Festwerte. Wichtiger als die Zahl ist das Verständnis, warum sie so liegt.

Warum die Marge im Elektrogroßhandel so liegt

Der Elektrogroßhandel beliefert Handwerksbetriebe mit moderaten Spannen. Verfügbarkeit, schnelle Lieferung und Projektpreise sind die Wettbewerbsfaktoren.

Die wichtigsten Kostentreiber

Breites Sortiment, Lagerhaltung, Lieferservice für Handwerk und Projektgeschäft.

Rechenbeispiel

Ein typischer Fall pro Bauteil: Bei einem Einkauf von 42,00 Euro netto und einem Verkaufspreis von 52,00 Euro netto ergibt sich eine Rohmarge von 19,2 Prozent. Das ist die Spanne auf der Warenebene, bevor Personal, Miete und Energie abgezogen sind. Genau diese Differenz zwischen Rohmarge und Nettomarge ist im Elektrogroßhandel entscheidend.

Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.

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Häufige Fragen

Wie differenziert sich der Elektrogroßhandel?

Über Verfügbarkeit, Lieferservice und Projektberatung, weniger über den reinen Preis.

Wer sind die Kunden?

Überwiegend Elektrohandwerk und Industrie, die schnell und zuverlässig beliefert werden wollen.

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