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Marge im Copyshop: typische Spanne und Kalkulation

Wer im Bereich Copyshop kalkuliert, fragt sich früher oder später, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Die kurze Antwort: Die Brutto-Handelsspanne bewegt sich hier typischerweise zwischen 60 und 85 Prozent, die Netto-Umsatzrendite zwischen 6 und 20 Prozent. Diese Werte sind Orientierungsbereiche aus öffentlichen Quellen und betrieblicher Praxis, keine amtlichen Festwerte. Wichtiger als die Zahl ist das Verständnis, warum sie so liegt.

Warum die Marge im Copyshop so liegt

Der Copyshop hat hohe Spannen auf Einzelkopien, aber Druck durch Online-Druckereien bei großen Auflagen. Express-Service und Spezialdrucke sichern die Marge.

Die wichtigsten Kostentreiber

Geräteabschreibung und Toner, Papier, Personal und Online-Konkurrenz bei Großaufträgen.

Rechenbeispiel

Ein typischer Fall pro Kopie: Bei einem Einkauf von 0,02 Euro netto und einem Verkaufspreis von 0,10 Euro netto ergibt sich eine Rohmarge von 80 Prozent. Das ist die Spanne auf der Warenebene, bevor Personal, Miete und Energie abgezogen sind. Genau diese Differenz zwischen Rohmarge und Nettomarge ist im Copyshop entscheidend.

Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.

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Häufige Fragen

Warum sind Einzelkopien margenstark?

Die Stückkosten sind minimal. Bei kleinen Mengen zahlt der Kunde vor allem für Verfügbarkeit.

Wo ist die Konkurrenz am stärksten?

Bei großen Auflagen, wo Online-Druckereien günstiger sind.

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