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Marge im Fotostudio: typische Spanne und Kalkulation

Wer im Bereich Fotostudio kalkuliert, fragt sich früher oder später, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Die kurze Antwort: Die Brutto-Handelsspanne bewegt sich hier typischerweise zwischen 60 und 85 Prozent, die Netto-Umsatzrendite zwischen 5 und 18 Prozent. Diese Werte sind Orientierungsbereiche aus öffentlichen Quellen und betrieblicher Praxis, keine amtlichen Festwerte. Wichtiger als die Zahl ist das Verständnis, warum sie so liegt.

Warum die Marge im Fotostudio so liegt

Fotografie verkauft Zeit und Nachbearbeitung. Die Marge ist hoch, doch unbezahlte Akquise und die zeitintensive Bildbearbeitung müssen in den Preis einkalkuliert sein.

Die wichtigsten Kostentreiber

Equipment und Abschreibung, Nachbearbeitungszeit, Studiomiete und Akquise.

Rechenbeispiel

Ein typischer Fall pro Shooting: Bei einem Einkauf von 30,00 Euro netto und einem Verkaufspreis von 450,00 Euro netto ergibt sich eine Rohmarge von 93,3 Prozent. Das ist die Spanne auf der Warenebene, bevor Personal, Miete und Energie abgezogen sind. Genau diese Differenz zwischen Rohmarge und Nettomarge ist im Fotostudio entscheidend.

Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.

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Häufige Fragen

Warum unterschätzen Fotografen ihre Kosten oft?

Weil Nachbearbeitung, Akquise und Equipmentabschreibung selten vollständig in den Preis einkalkuliert werden.

Was trägt die Marge?

Hochwertige Pakete, Lizenzen und Zusatzleistungen wie Prints oder Alben.

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