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Marge im Fotostudio: typische Spanne und Kalkulation
Wer im Fotostudio kalkuliert, will wissen, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Als grobe Orientierung gilt hier eine Marge (Handelsspanne, also Rohertrag geteilt durch den Netto-Verkaufspreis) von etwa 60 bis 85 Prozent. Gemessen als Aufschlag auf den Einkauf entspricht das etwa 150 bis 567 Prozent. Nach allen Kosten bleibt als Umsatzrendite meist nur ein Bruchteil davon, grob 5 bis 18 Prozent des Umsatzes.
Diese Werte sind eine redaktionelle Einschätzung zur groben Orientierung. Es gibt dafür keine amtliche Statistik und keine Einzelquelle je Branche. Betriebe weichen je nach Standort, Sortiment und Größe deutlich ab.
Warum die Marge im Fotostudio so liegt
Fotografie verkauft Zeit und Nachbearbeitung. Die Marge ist hoch, doch unbezahlte Akquise und die zeitintensive Bildbearbeitung müssen in den Preis einkalkuliert sein.
Die wichtigsten Kostentreiber
Equipment und Abschreibung, Nachbearbeitungszeit, Studiomiete und Akquise.
Rechenbeispiel
Ein typischer Fall pro Shooting: Bei einem Einkauf von 124,00 Euro netto und einem Verkaufspreis von 450,00 Euro netto bleiben 326,00 Euro Rohertrag. Das ergibt eine Marge von 72,4 Prozent, als Aufschlag auf den Einkauf 263 Prozent. Davon müssen noch Personal, Miete und Energie bezahlt werden. Genau diese Differenz zwischen Marge und Umsatzrendite ist im Fotostudio entscheidend.
Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.
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Häufige Fragen
Warum unterschätzen Fotografen ihre Kosten oft?
Weil Nachbearbeitung, Akquise und Equipmentabschreibung selten vollständig in den Preis einkalkuliert werden.
Was trägt die Marge im Fotostudio?
Hochwertige Pakete, Lizenzen und Zusatzleistungen wie Prints oder Alben.
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