Gastronomie

Marge im Pizzeria: typische Spanne und Kalkulation

Wer im Bereich Pizzeria kalkuliert, fragt sich früher oder später, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Die kurze Antwort: Die Brutto-Handelsspanne bewegt sich hier typischerweise zwischen 70 und 82 Prozent, die Netto-Umsatzrendite zwischen 6 und 15 Prozent. Diese Werte sind Orientierungsbereiche aus öffentlichen Quellen und betrieblicher Praxis, keine amtlichen Festwerte. Wichtiger als die Zahl ist das Verständnis, warum sie so liegt.

Warum die Marge im Pizzeria so liegt

Pizza hat einen niedrigen Wareneinsatz und damit hohe Spanne. Lieferplattformen mit hohen Provisionen sind der größte moderne Margenfresser.

Die wichtigsten Kostentreiber

Sehr günstiger Wareneinsatz bei Teig und Belag, Personal, Liefer- und Plattformgebühren.

Rechenbeispiel

Ein typischer Fall pro Pizza: Bei einem Einkauf von 2,20 Euro netto und einem Verkaufspreis von 9,90 Euro netto ergibt sich eine Rohmarge von 77,8 Prozent. Das ist die Spanne auf der Warenebene, bevor Personal, Miete und Energie abgezogen sind. Genau diese Differenz zwischen Rohmarge und Nettomarge ist im Pizzeria entscheidend.

Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.

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Häufige Fragen

Warum ist Pizza margenstark?

Teig und Belag sind günstig im Einkauf. Die Herausforderung sind Personal und Lieferkosten.

Wie wirken Lieferplattformen?

Provisionen von oft 25 bis 30 % drücken die Marge stark. Eigene Lieferung oder Abholung sind profitabler.

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