Gastronomie
Marge im Foodtruck: typische Spanne und Kalkulation
Wer im Foodtruck kalkuliert, will wissen, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Als grobe Orientierung gilt hier eine Marge (Handelsspanne, also Rohertrag geteilt durch den Netto-Verkaufspreis) von etwa 60 bis 72 Prozent. Gemessen als Aufschlag auf den Einkauf entspricht das etwa 150 bis 257 Prozent. Nach allen Kosten bleibt als Umsatzrendite meist nur ein Bruchteil davon, grob 6 bis 15 Prozent des Umsatzes.
Diese Werte sind eine redaktionelle Einschätzung zur groben Orientierung. Es gibt dafür keine amtliche Statistik und keine Einzelquelle je Branche. Betriebe weichen je nach Standort, Sortiment und Größe deutlich ab.
Warum die Marge im Foodtruck so liegt
Der Foodtruck hat niedrigere Fixkosten als ein Lokal, aber begrenzte Kapazität und Wetterrisiko. Gute Standorte und Events bestimmen den Umsatz.
Die wichtigsten Kostentreiber
Standgebühren, Sprit und Fahrzeug, begrenzte Kapazität pro Tag und Wetterabhängigkeit.
Rechenbeispiel
Ein typischer Fall pro Gericht: Bei einem Einkauf von 2,55 Euro netto und einem Verkaufspreis von 7,50 Euro netto bleiben 4,95 Euro Rohertrag. Das ergibt eine Marge von 66 Prozent, als Aufschlag auf den Einkauf 194 Prozent. Davon müssen noch Personal, Miete und Energie bezahlt werden. Genau diese Differenz zwischen Marge und Umsatzrendite ist im Foodtruck entscheidend.
Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.
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Häufige Fragen
Was ist der Vorteil eines Foodtrucks?
Geringere Fixkosten und Flexibilität beim Standort. Dafür sind Kapazität und Saison begrenzt.
Was kostet besonders?
Standgebühren bei Events und die Fahrzeug- und Energiekosten.
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