Gastronomie

Marge im Foodtruck: typische Spanne und Kalkulation

Wer im Bereich Foodtruck kalkuliert, fragt sich früher oder später, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Die kurze Antwort: Die Brutto-Handelsspanne bewegt sich hier typischerweise zwischen 60 und 72 Prozent, die Netto-Umsatzrendite zwischen 6 und 15 Prozent. Diese Werte sind Orientierungsbereiche aus öffentlichen Quellen und betrieblicher Praxis, keine amtlichen Festwerte. Wichtiger als die Zahl ist das Verständnis, warum sie so liegt.

Warum die Marge im Foodtruck so liegt

Der Foodtruck hat niedrigere Fixkosten als ein Lokal, aber begrenzte Kapazität und Wetterrisiko. Gute Standorte und Events bestimmen den Umsatz.

Die wichtigsten Kostentreiber

Standgebühren, Sprit und Fahrzeug, begrenzte Kapazität pro Tag und Wetterabhängigkeit.

Rechenbeispiel

Ein typischer Fall pro Gericht: Bei einem Einkauf von 1,90 Euro netto und einem Verkaufspreis von 7,50 Euro netto ergibt sich eine Rohmarge von 74,7 Prozent. Das ist die Spanne auf der Warenebene, bevor Personal, Miete und Energie abgezogen sind. Genau diese Differenz zwischen Rohmarge und Nettomarge ist im Foodtruck entscheidend.

Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.

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Häufige Fragen

Was ist der Vorteil eines Foodtrucks?

Geringere Fixkosten und Flexibilität beim Standort. Dafür sind Kapazität und Saison begrenzt.

Was kostet besonders?

Standgebühren bei Events und die Fahrzeug- und Energiekosten.

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