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Marge im Kaffeerösterei: typische Spanne und Kalkulation

Wer im Bereich Kaffeerösterei kalkuliert, fragt sich früher oder später, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Die kurze Antwort: Die Brutto-Handelsspanne bewegt sich hier typischerweise zwischen 55 und 75 Prozent, die Netto-Umsatzrendite zwischen 8 und 25 Prozent. Diese Werte sind Orientierungsbereiche aus öffentlichen Quellen und betrieblicher Praxis, keine amtlichen Festwerte. Wichtiger als die Zahl ist das Verständnis, warum sie so liegt.

Warum die Marge im Kaffeerösterei so liegt

Die Rösterei veredelt günstigen Rohkaffee zu hochwertigem Produkt mit guter Spanne. Röstverlust und schwankende Rohkaffeepreise sind die zentralen Faktoren, Direktvertrieb hebt die Marge.

Die wichtigsten Kostentreiber

Rohkaffeepreise und Schwankungen, Röstverlust, Verpackung, Versand und Marketing.

Rechenbeispiel

Ein typischer Fall pro 250g-Packung: Bei einem Einkauf von 6,00 Euro netto und einem Verkaufspreis von 16,90 Euro netto ergibt sich eine Rohmarge von 64,5 Prozent. Das ist die Spanne auf der Warenebene, bevor Personal, Miete und Energie abgezogen sind. Genau diese Differenz zwischen Rohmarge und Nettomarge ist im Kaffeerösterei entscheidend.

Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.

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Häufige Fragen

Was ist der Röstverlust?

Beim Rösten verliert Kaffee rund 15 bis 20 % Gewicht durch Wasserentzug. Das muss in die Kalkulation einfließen.

Wo liegt die Marge?

Im Direktvertrieb über eigenen Shop und Abo-Modelle statt über den Handel.

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