Einzelhandel

Marge im Elektronikmarkt: typische Spanne und Kalkulation

Wer im Bereich Elektronikmarkt kalkuliert, fragt sich früher oder später, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Die kurze Antwort: Die Brutto-Handelsspanne bewegt sich hier typischerweise zwischen 8 und 25 Prozent, die Netto-Umsatzrendite zwischen 1 und 4 Prozent. Diese Werte sind Orientierungsbereiche aus öffentlichen Quellen und betrieblicher Praxis, keine amtlichen Festwerte. Wichtiger als die Zahl ist das Verständnis, warum sie so liegt.

Warum die Marge im Elektronikmarkt so liegt

Unterhaltungselektronik hat sehr dünne Spannen, weil Preise online vergleichbar sind und Geräte schnell veralten. Zubehör, Garantie und Dienstleistungen sind die Margenträger.

Die wichtigsten Kostentreiber

Extreme Preistransparenz, schnelle Wertverluste der Ware, Online-Wettbewerb und Garantieabwicklung.

Rechenbeispiel

Ein typischer Fall pro Fernseher: Bei einem Einkauf von 540,00 Euro netto und einem Verkaufspreis von 599,00 Euro netto ergibt sich eine Rohmarge von 9,8 Prozent. Das ist die Spanne auf der Warenebene, bevor Personal, Miete und Energie abgezogen sind. Genau diese Differenz zwischen Rohmarge und Nettomarge ist im Elektronikmarkt entscheidend.

Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.

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Häufige Fragen

Warum ist die Marge bei Elektronik so niedrig?

Vollständige Preistransparenz und schnelle Modellwechsel lassen kaum Spielraum auf den Geräten selbst.

Womit verdienen Elektronikhändler?

Mit Zubehör, Garantieverlängerungen, Finanzierung und Serviceleistungen, die hohe Spannen haben.

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